• veröffentlicht: 25. Januar 2019

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

54 Prozent aller Wildbienenarten sind bedroht oder ausgestorben, mehr als 75 Prozent aller Fluginsekten sind verschwunden. Und auch in Bayern ist die Welt schon lange nicht mehr in Ordnung: Allein zwischen 1970 und 2000 sind 226 Schmetterlingsarten verschwunden, die zuvor in Bayern heimisch waren. Vögel, Frösche, Blühpflanzen und Pilze sind ebenso betroffen.

Diese Zerstörung der Artenvielfalt bedroht uns alle. Wenn die Bestäubung durch Insekten oder der Nährstofftransport durch Pilze im Boden nicht mehr funktioniert, ist unsere Nahrung in Gefahr.

Ein großes Bündnis treibt nun in Bayern ein Volksbegehren gegen das Artensterben voran. So soll ein Netzwerk an Biotopen geschaffen, der Anteil der ökologischen Landwirtschaft schnell gesteigert und Abstandsflächen für die Ausbringung von Pestiziden an Gewässern vorgeschrieben werden.

Damit das neue bayerische Naturschutzgesetz Realität werden kann, müssen sich vom 31. Januar bis 13. Februar fast eine Million UnterstützerInnen in ihrem Rathaus eintragen. Bitte gehen auch Sie im Eintragungszeitraum ins Rathaus und unterstützen Sie mir Ihrer Unterschrift das Volksbegehren.

Außerdem haben wir ein Informationspaket mit Flyern, Aufklebern und Plakaten zusammengestellt, damit möglichst viele Menschen von dem Volksbegehren erfahren. Verteilen Sie die Faltblätter an FreundInnen und Bekannte oder fragen Sie beim Bäcker oder im Bio-Laden, ob Sie das Infomaterial dort auslegen dürfen.